Das Bildungssystem in Hongkong

Eine Einführung

Mehr als 20% der Gesamtausgaben Hongkongs fließen in den Schul- und Hochschulbereich. Es ist daher kaum verwunderlich, dass Hongkong eines der besten Bildungssysteme der Welt hat. Schulen und Universitäten sind dabei für Einheimische und Auswanderer gleichermaßen zugänglich.

Das Bildungssystem in Hongkong

Das Schuljahr in Hongkong beginnt im Herbst und endet im Frühsommer. Während der Feiertage um Weihnachten, Ostern und das chinesische Neujahrsfest bleiben die Schulen geschlossen. Je nach Schule ist das Schuljahr in Halbjahre oder Semester geteilt.

Grundschulen und weiterführende Einrichtungen

Das Schulsystem in Hongkong basiert auf dem Großbritanniens. Der Kindergarten kann ab dem dritten Lebensjahr für drei Jahre besucht werden. Ab dem sechsten Lebensjahr beginnt die Schulpflicht in Hongkong und alle Schüler besuchen die sechs Jahre dauernde Grundschule. Am Ende jedes der letzten drei Schuljahre stehen intensive Abschlussprüfungen, die über die zukünftige Schullaufbahn entscheiden.

Die weiterführenden Schulen sind aufgeteilt in eine Unter- und Oberstufe. Die Oberstufe ist noch weiter in sogenannte Bands, also Kategorien unterteilt. Die Bands sind jeweils nach ihrem akademischen Prestige geordnet, wobei Band 1 die mit dem größten Prestige ist. Die Chancen einen Studienplatz an einer Universität zu bekommen erhöhen sich je besser die Kategorie der Oberstufe ist, die ein Schüler besucht hat.

Die Schulpflicht in Hongkong endet mit der Unterstufe. Wenn Schüler nach ihrer Schullaufbahn an einer Universität studieren möchten, müssen sie noch die Klassen 4 und 5 sowie die sogenannte Matriculation in der Oberstufe absolvieren.

Am Ende der weiterführenden Schulausbildung in Hongkong stehen zwei verschiedene Abschlussprüfungen: das Hong Kong Certificate of Education Exam (HKCEE) und das Hong Kong Advanced Level Examination (HKALE). Dabei ist das HKALE mit dem britischen A-Level vergleichbar. Auch hier ist die erreichte Punktzahl wichtig für die Zulassung an einer Universität.

Private und internationale Schulen

Da an öffentlichen Schulen in Hongkong in Kantonesisch unterrichtet wird, schicken viele Auswanderer ihre Kinder an private und internationale Schulen, die oftmals den Lehrplan des Heimatlandes verwenden. Die Schulen sind sehr gut ausgestattet, da sie über Gebühren finanziert werden. Das Personal besteht aus hochqualifizierten Lehrern aus Hongkong und aus den jeweiligen Heimatländern. Viele der Schulen unterrichten nach dem International Baccalaureate (IB) Lehrplan.

Hochschulen und Universitäten

In Hongkong gibt es neun international hoch angesehene Universitäten, die sowohl für Einheimische als auch für internationale Studenten zugänglich sind. Darüber hinaus bieten sie Studien- und Sprachaustauschprogramme an.

Die Studiengebühren in Hongkong sind mit durchschnittlich US$10.000 pro Jahr recht hoch. Dank großzügiger Unterstützung der Regierung sowie zahlreicher Unternehmen gibt es jedoch zahlreiche Stipendienangebote für Studierende. Außerdem verfügen Hongkongs Universitäten über einen der weltweit höchsten Forschungsetats.

Alle Universitäten in Hongkong setzen sehr gute Englischkenntnisse für die Aufnahme eines Studiums voraus. Alle Nicht-Muttersprachler müssen daher vor Studienbeginn den sogenannten TOEFL-Sprachtest absolvieren.

Die sehr guten Ausbildungsmöglichkeiten an Hochschulen in Hongkong sind auch ein Grund, weshalb sich etwa 66% aller Schüler in Hongkong für ein Studium entscheiden.

Bildungsreform

Hongkongs Schulsystem befindet sich im Umbruch. Die hohe Anzahl an Prüfungen während der Schulzeit wird drastisch reduziert, während mehr Augenmerk auf die persönliche Entwicklung der einzelnen Schüler gelegt werden soll. Dies beinhaltet unter anderem die positive Beeinflussung von Persönlichkeitsmerkmalen wie Moral- und Wertvorstellungen als auch die Schaffung eines Gemeinschaftsbewusstseins. Zudem spielt die körperliche Fitness der Schüler eine größere Rolle. Darüber hinaus werden die Oberstufe und das Bachelorstudium um ein Jahr verlängert. Das Bachelorstudium wird ab 2012 vier Jahre dauern.

Das Schuljahr in Hongkong beginnt im Herbst und endet im Frühsommer. Während der Feiertage um Weihnachten, Ostern und das chinesische Neujahrsfest bleiben die Schulen geschlossen. Je nach Schule ist das Schuljahr in Halbjahre oder Semester geteilt.

Grundschulen und weiterführende Einrichtungen

Das Schulsystem in Hongkong basiert auf dem Großbritanniens. Der Kindergarten kann ab dem dritten Lebensjahr für drei Jahre besucht werden. Ab dem sechsten Lebensjahr beginnt die Schulpflicht in Hongkong und alle Schüler besuchen die sechs Jahre dauernde Grundschule. Am Ende jedes der letzten drei Schuljahre stehen intensive Abschlussprüfungen, die über die zukünftige Schullaufbahn entscheiden.

Die weiterführenden Schulen sind aufgeteilt in eine Unter- und Oberstufe. Die Oberstufe ist noch weiter in sogenannte Bands, also Kategorien unterteilt. Die Bands sind jeweils nach ihrem akademischen Prestige geordnet, wobei Band 1 die mit dem größten Prestige ist. Die Chancen einen Studienplatz an einer Universität zu bekommen erhöhen sich je besser die Kategorie der Oberstufe ist, die ein Schüler besucht hat.

Die Schulpflicht in Hongkong endet mit der Unterstufe. Wenn Schüler nach ihrer Schullaufbahn an einer Universität studieren möchten, müssen sie noch die Klassen 4 und 5 sowie die sogenannte Matriculation in der Oberstufe absolvieren.

Am Ende der weiterführenden Schulausbildung in Hongkong stehen zwei verschiedene Abschlussprüfungen: das Hong Kong Certificate of Education Exam (HKCEE) und das Hong Kong Advanced Level Examination (HKALE). Dabei ist das HKALE mit dem britischen A-Level vergleichbar. Auch hier ist die erreichte Punktzahl wichtig für die Zulassung an einer Universität.

Private und internationale Schulen

Da an öffentlichen Schulen in Hongkong in Kantonesisch unterrichtet wird, schicken viele Auswanderer ihre Kinder an private und internationale Schulen, die oftmals den Lehrplan des Heimatlandes verwenden. Die Schulen sind sehr gut ausgestattet, da sie über Gebühren finanziert werden. Das Personal besteht aus hochqualifizierten Lehrern aus Hongkong und aus den jeweiligen Heimatländern. Viele der Schulen unterrichten nach dem International Baccalaureate (IB) Lehrplan.

Hochschulen und Universitäten

In Hongkong gibt es neun international hoch angesehene Universitäten, die sowohl für Einheimische als auch für internationale Studenten zugänglich sind. Darüber hinaus bieten sie Studien- und Sprachaustauschprogramme an.

Die Studiengebühren in Hongkong sind mit durchschnittlich US$10.000 pro Jahr recht hoch. Dank großzügiger Unterstützung der Regierung sowie zahlreicher Unternehmen gibt es jedoch zahlreiche Stipendienangebote für Studierende. Außerdem verfügen Hongkongs Universitäten über einen der weltweit höchsten Forschungsetats.

Alle Universitäten in Hongkong setzen sehr gute Englischkenntnisse für die Aufnahme eines Studiums voraus. Alle Nicht-Muttersprachler müssen daher vor Studienbeginn den sogenannten TOEFL-Sprachtest absolvieren.

Die sehr guten Ausbildungsmöglichkeiten an Hochschulen in Hongkong sind auch ein Grund, weshalb sich etwa 66% aller Schüler in Hongkong für ein Studium entscheiden.

Bildungsreform

Hongkongs Schulsystem befindet sich im Umbruch. Die hohe Anzahl an Prüfungen während der Schulzeit wird drastisch reduziert, während mehr Augenmerk auf die persönliche Entwicklung der einzelnen Schüler gelegt werden soll. Dies beinhaltet unter anderem die positive Beeinflussung von Persönlichkeitsmerkmalen wie Moral- und Wertvorstellungen als auch die Schaffung eines Gemeinschaftsbewusstseins. Zudem spielt die körperliche Fitness der Schüler eine größere Rolle. Darüber hinaus werden die Oberstufe und das Bachelorstudium um ein Jahr verlängert. Das Bachelorstudium wird ab 2012 vier Jahre dauern.

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