Einführung

Das ungarische Bildungssystem

In Ungarn unterliegen Kinder zwischen 6-16 Jahren der Schulpflicht. Für Kinder zwischen drei und sechs wird der Besuch eines Kindergarten angeboten, das letzte Kindergartenjahr ist Pflicht.

Einführung

Die Schulpflicht beginnt mit dem obligatorischen Vorschuljahr im Kindergarten. Auch die anschließende Schulbildung ist für alle Ungarn zwischen 6 und 16 Jahren Pflicht und in der Regel kostenlos. Lediglich private Einrichtungen erheben Schulgeld, das der Staat allerdings bezuschusst.

Grundlage für den Schulbesuch ist eine Bescheinigung über die Schulreife. Für den Besuch des Gymnasiums ist eine Prüfung erforderlich – die Standards hierfür legt das Bildungsministerium fest.

Im Anschluss an die Grundschule (általános iskola) schließt sich etweder der 4-jährige Besuch einer Berufsschule (szakmunkásképzö iskola), einer Fachschule (szakközépiskola) oder der Besuch eines Gymnasiums (gimnázium) an. Der achtjährige Besuch der Grundschule und zwei Jahre in einer weiterführenden Schule sind für alle Ungarn Pflicht.

Nach dem Besuch von Gymnasium oder Fachoberschule legen die ungarischen Schüler eine Reifeprüfung ab (érettségi bizonyítvány). Sie befähigt zum weiteren Studium an einer Universität (egyetem) oder Fachhochschule (szakiskola/föiskola).

Ungarische Reifeprüfung

Einige Monate vor der Prüfung lassen sich die Abschlussklassen in festlichem Gewand einzeln fotografieren und stellen diese Bilder zusammen mit Lehrerfotos auf einer Holztafel zusammen. Diese „Reifetafeln“ (die érettségi tablók) werden bis zur Matura in Schaufenstern von Geschäften ausgestellt.

In der Regel finden im Februar die Maturabälle statt. Diese heißen dann „Bändchenweihe“ (szalagavató bál), weil die Maturanden ein Bändchen mit der Anzahl der Schuljahre auf die Jacke aufgesteckt bekommen. Das Bändchen wird bis zur Prüfung getragen, sonst fällt man durch, heißt es. Am letzten Schultag (vor den schriftlichen Prüfungen) findet das Fest ballagás statt: ein Abschlussfest, bei dem die Schüler, eine Hand auf die Schulter des nächsten Schülers legend, in einer Schlange durch das Schulgebäude marschieren. Dabei singen sie traditionelle Studentenlieder.

Unterrichtssprache und Gleichberechtigung

Die offizielle Unterrichtssprache ist Ungarisch. Es gibt jedoch Bildungsanstalten, wo zahlreiche ethnische und nationale Minderheiten (z. B. deutsche, rumänische, slowenische, serbische und kroatische Minderheiten) ihre Sprache als Haupt- oder Zweitsprache im Unterricht anwenden können.

Das Gandhi-Gymnasium in Pécs,Ungarn, ist das erste Gymnasium, welches von Roma gegründet und besucht wird. Diese Schule wurde 1992 von verschiedenen Romaorganisationen gestiftet mit dem Ziel den Romakindern einen Matura-Abschluss zu ermöglichen. Die Schule wird zum Großteil von der ungarischen Regierung finanziert, zudem kommen EU–Gelder und Spenden.

Die Schulpflicht beginnt mit dem obligatorischen Vorschuljahr im Kindergarten. Auch die anschließende Schulbildung ist für alle Ungarn zwischen 6 und 16 Jahren Pflicht und in der Regel kostenlos. Lediglich private Einrichtungen erheben Schulgeld, das der Staat allerdings bezuschusst.

Grundlage für den Schulbesuch ist eine Bescheinigung über die Schulreife. Für den Besuch des Gymnasiums ist eine Prüfung erforderlich – die Standards hierfür legt das Bildungsministerium fest.

Im Anschluss an die Grundschule (általános iskola) schließt sich etweder der 4-jährige Besuch einer Berufsschule (szakmunkásképzö iskola), einer Fachschule (szakközépiskola) oder der Besuch eines Gymnasiums (gimnázium) an. Der achtjährige Besuch der Grundschule und zwei Jahre in einer weiterführenden Schule sind für alle Ungarn Pflicht.

Nach dem Besuch von Gymnasium oder Fachoberschule legen die ungarischen Schüler eine Reifeprüfung ab (érettségi bizonyítvány). Sie befähigt zum weiteren Studium an einer Universität (egyetem) oder Fachhochschule (szakiskola/föiskola).

Ungarische Reifeprüfung

Einige Monate vor der Prüfung lassen sich die Abschlussklassen in festlichem Gewand einzeln fotografieren und stellen diese Bilder zusammen mit Lehrerfotos auf einer Holztafel zusammen. Diese „Reifetafeln“ (die érettségi tablók) werden bis zur Matura in Schaufenstern von Geschäften ausgestellt.

In der Regel finden im Februar die Maturabälle statt. Diese heißen dann „Bändchenweihe“ (szalagavató bál), weil die Maturanden ein Bändchen mit der Anzahl der Schuljahre auf die Jacke aufgesteckt bekommen. Das Bändchen wird bis zur Prüfung getragen, sonst fällt man durch, heißt es. Am letzten Schultag (vor den schriftlichen Prüfungen) findet das Fest ballagás statt: ein Abschlussfest, bei dem die Schüler, eine Hand auf die Schulter des nächsten Schülers legend, in einer Schlange durch das Schulgebäude marschieren. Dabei singen sie traditionelle Studentenlieder.

Unterrichtssprache und Gleichberechtigung

Die offizielle Unterrichtssprache ist Ungarisch. Es gibt jedoch Bildungsanstalten, wo zahlreiche ethnische und nationale Minderheiten (z. B. deutsche, rumänische, slowenische, serbische und kroatische Minderheiten) ihre Sprache als Haupt- oder Zweitsprache im Unterricht anwenden können.

Das Gandhi-Gymnasium in Pécs,Ungarn, ist das erste Gymnasium, welches von Roma gegründet und besucht wird. Diese Schule wurde 1992 von verschiedenen Romaorganisationen gestiftet mit dem Ziel den Romakindern einen Matura-Abschluss zu ermöglichen. Die Schule wird zum Großteil von der ungarischen Regierung finanziert, zudem kommen EU–Gelder und Spenden.

Hat Dir dieser Artikel geholfen?

Hast Du ein Feedback, Update oder Fragen zum Thema? Kommentiere hier: